Vorteile des Leasing für den Kunden
"pay as you earn"-Effekt
Beim Barkauf eines Objektes muss oftmals für Tausende von Maschinenstunden im
voraus bezahlt werden. Beim Leasing können bei monatlicher Zahlungsweise die Leasingraten
während der gesamten Mietzeit aus den Erträgen, die der Einsatz des Leasinggutes
erbringt, geleistet werden.
Schonung der Kreditlinie
Durch den Einsatz des Leasings als Finanzierungsform bleibt die Kreditlinie des
Kunden den Banken gegenüber unangetastet. Das erhöht den unternehmerischen
Handlungsspielraum.
Schonung des Eigenkapitals
Aus der Sicht des Kunden stellt ein Leasinggeschäft eine 100%ige
Fremdfinanzierung dar. Er vermeidet dadurch im Investitionszeitpunkt die Bindung teurer
Eigenmittel. Außerdem stellen die steuerlich voll absetzbaren Leasingraten meist einen
Vorteil gegenüber der steuerlich zulässigen Abschreibung dar, weil diese der immer
schnelleren Veralterung mancher Wirtschaftsgüter nur unzureichend gerecht wird.
Klare Kalkulationsgrundlage
Die zugrundeliegenden Faktoren eines Leasingvertrages wie Laufzeit, Restwert und
vor allem monatliche Raten stehen von Beginn an fest und ermöglichen dem Leasingnehmer
eine leichtere innerbetriebliche Kalkulation. Er bleibt also von Zinsschwankungen
unberührt.
Verringerung des Überalterungsrisikos
Durch Laufzeiten von meist 24 bis 24 Monaten sind normalerweise keine hohen
zusätzlichen Ausgaben durch Verschleiß oder Überalterung zu erwarten. Der Leasingnehmer
ist mit seinem Fahrzeug also immer auf dem neuesten Stand der Technik, kann sich immer
häufiger auf Dreijahresgarantien stützen.
Bilanzneutralität
Bei Kauf oder Fremdfinanzierung eines Fahrzeuges kann eine Verschlechterung der
Bilanzrelation auftreten, da es auf der Käuferseite aktiviert werden muss. Dagegen sind
Leasingraten bei ausschließlich betrieblicher Nutzung des Fahrzeugs als Betriebsausgaben
in voller Höhe absetzbar.
Verbesserung der Bankkennzahlen
Bei der Nutzung des Leasing als Finanzierungsform bleiben die Relationen von
Anlagevermögen zu Fremdkapital bzw. Eigenkapital erhalten. Verbessert werden diese
Kennzahlen bei der Variante "sale and lease back". Hier verkauft der Kunde seine
Kraftfahrzeuge an die Leasinggesellschaft, um sie sofort wieder zurückzumieten. Dies
bedeutet eine eindeutige Entlastung der Bilanz bei gleichzeitigem Liquiditätszufluss.
Großrabatte
Da die Leasinggesellschaft gute Verbindungen zu bestimmten Herstellern und Händlern hat, kommt der Leasingnehmer auch in den Genuss von günstigen Leasingraten, da sich diese nach dem Anschaffungswert berechnen.
Steuervorteile
Kraftfahrzeugleasing ist vom Steuerrecht geprägt. Hier liegen die entscheidenden
Vorteile. In ihren Genuss kommt allerdings nur der gewerbliche Leasingnehmer. Er kann die
Leasingraten sofort als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen. Der gewerbliche
Leasingnehmer kann daher die anfallende Mehrwertsteuer als Vorsteuer absetzen. Das
Leasingfahrzeug erscheint nicht in der Bilanz des Leasingnehmers. Für die Leasingraten
fällt beim Leasingnehmer keine Gewerbesteuer an.
Ausweisung der Umsatzsteuer (freie Berufe, etc.)
Muss bei einer Finanzierung durch die Bank auch die Umsatzsteuer mitfinanziert
werden, so wird dieser Teil beim Leasing, in Bezug auf die Zinskosten, eingespart. Das
bedeutet natürlich auch einen Vorteil für Berufssparten, die nicht
umsatzsteuerabzugsfähig sind.
Geringere Rate als bei einer Finanzierung
Im Vergleich zum Leasing müssen bei einer Finanzierung die gesamten
Anschaffungskosten auf die monatlichen Raten verteilt werden. Das bedeutet hohe monatliche
Zahlungen. Beim Leasing wird nur das gezahlt, was auch "verbraucht" wird. Das
sind in der Regel zwischen 50% und 70% vom Anschaffungswert. Somit bleiben auch die
monatlichen Raten geringer als bei einer Finanzierung.
Stand 01/2010. Alle Angaben ohne Gewähr. Steuerliche Fragen sind vorher mit dem jeweiligen Steuerberater abzuklären. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert und erweitert; für tagesaktuelle Informationen und Preise melden Sie Sich bitte per Telefon, Fax oder e-mail.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen.